Unter der Leitung von Frau Professor Dr. Patricia Arnold ist die Hochschule München, Fakultät für Sozialwissenschaften, am Projekt USuS mit zwei Bachelor-Studiengängen beteiligt.
In diesem Teilprojekt werden der BA-Studiengang Soziale Arbeit und der Online-Studiengang BA Soziale Arbeit (Basa-online) im Rahmen von USuS empirisch untersucht und mit verschiedenen Interventionsmaßnahmen weiterentwickelt.
Die beiden sozialwissenschaftlichen Studiengänge unterscheiden sich u.a. hinsichtlich ihrer
- Organisation
- Studienstruktur
- hochschuldidaktische Gestaltung.
Daraus ergeben sich unmittelbare und mittelbare Anforderungen an die Studierenden, die sie im Studienverlauf meistern müssen, um erfolgreich abschließen zu können.
Auf der anderen Seite unterscheiden sich die Studierenden des Präsenzstudiengangs und des Online-Studiengangs in Bezug auf ihre beispielsweise
- Profile (Herkunft, Lebenssituation...)
- Studienvoraussetzungen und -bedürfnisse
- Erwartungen an das Studium.
Für beide Studiengänge an der Hochschule München gilt die Besonderheit der Bachelorstudiensituation im Bundesland Bayern, dass zum erfolgreichen Studienabschluss 210 ECTS statt der bundesweit üblichen 180 ECTS erreicht werden müssen.
Diese angedeuteten Unterschiede zwischen den beiden sozialwissenschaftlichen Studiengängen an der Hochschule München, aber auch die Eigenheit der bayerischen Bachelorstudiengänge lassen diverse Faktoren erwarten, die die Studienverläufe günstig und ungünstig beeinflussen, wenn nicht Studienschwund oder gar Studienabbrüche bedingen.
Entsprechend dieser Faktoren werden hochschuldidaktischen Maßnahmen in beiden Studiengängen implementiert, um die Qualität der Studiengänge und ihre Studierbarkeit noch weiterzuentwickeln. Dabei werden die Maßnahmen gemeinsam mit den AkteuerInnen vor Ort und den VerbundpartnerInnen konzipiert sowie evaluiert. Als Ergebnis wird ein breites Feld an hochschuldidaktischen Möglichkeiten erwartet, das spannendes Transferpotenzial für andere Hochschulen besitzen kann.


