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E-Didakt oder: das E zwischen Lehren und Lernen.

Das Projekt E-Didakt ist am Interdisziplinären Zentrum für Hochschuldidaktik (IZHD) der Universität Hamburg (Standort: Informatikum Stellingen) angesiedelt. Als Strukturprojekt im Rahmen der Projekte des eLearning-Consortiums der Hamburger Hochschulen (ELCH) verfolgt E-Didakt zwei Ziele:

  1. Didaktische Beratung und Schulung der Hochschullehrenden, die an ELCH-Projekten mitarbeiten,
  2. Entwicklung eines Lernmoduls, das die hochschuldidaktische Perspektive der Erstellung von eLearning-Angeboten fokussiert.

Didaktische Workshops

Während der Projektphase von März bis Oktober wurden drei Workshops angeboten, zu denen wir Beteiligte an ELCH-Projekten eingeladen haben. In diesen Workshops wurde gemeinsam erarbeitet, wie Lehrinhalte nach didaktischen Designprinzipien aufbereitet werden können, so dass der Mehrwert von eLearning gegenüber konventioneller Präsenzlehre genutzt und ausgeschöpft wird (vgl. auch: Leder, Merkt, Schädlich (2005): E-Didakt - Ein mediendidaktisches SupportProjekt der E-Learning-Initiative der Hamburger Hochschulen; erschienen in: Zeitschrift für Hochschuldidaktik, 3/2005).

Innovation im Lernmodul

Ein wesentliches Ziel der Workshops bestand darin, die theoretische und praktische Kompetenz des IZHD und die Erfahrungen und Fragestellungen der ELCH-Projekte aufeinander zu beziehen und die Ergebnisse in das Lernmodul zu integrieren.

In den Workshops erhielten die Mitarbeiter der ELCH-Projekte Gelegenheit, sich mit der hochschuldidaktischen Perspektive von eLearning-Angeboten auseinanderzusetzen. Es wurde erarbeitet, wie fachinhaltlicher Content nach didaktischen Designprinzipien vor lerntheoretischem Hintergrund umgesetzt werden kann. Erfahrungen und Fragen der Teilnehmenden wurden direkt in die Gestaltung der Workshops eingebunden.

In den vertretenen ELCH-Projekten tauchten folgende Probleme immer wieder auf:

  • Wie motiviere ich meine TeilnehmerInnen?
  • Wie stelle ich Inhalte in eine Lernplattform ein?
  • Wie unterstütze ich die Kommunikation und Interaktion mit den Studierenden/der Studierenden untereinander?
  • Wie sorge ich für eine hohe Partizipation über den gesamten Seminarverlauf hinweg?

Die Methoden und Konzepte, die wir in unserer bisherigen Arbeit mit eLearning entwickelt haben, sollen auf folgende Forschungsfragen hin präzisiert und für das Lernmodul fruchtbar gemacht werden:

  • Welche Erfahrungen haben Mitarbeiter in anderen ELCH-Projekten bei der Arbeit in WebCT gemacht?
  • Welche Fragen der didaktischen Gestaltung sind entstanden?
  • Welche best-practice-Beispiele können aus den einzelnen Projekten abgeleitet werden?
  • Welche Lösungen einzelner Projekte sind in andere Kontexte übertragbar?

Durch ein solches Workshop-Konzept wurden Synergieeffekte der Projekte untereinander angestrebt. Zu den Schwerpunktthemen der Workshops gehörten die Erstellung von Lernobjekten, die Gestaltung von Lehr-/Lernszenarien und Methoden und Techniken der Kommunikation und Kooperation innerhalb der Lernplattform.

Die Besucher der Workshops erhielten schon vor Beginn der Veranstaltung Gelegenheit, eigene Erfahrungen in der Projektarbeit und spezifische Bedarfe zu formulieren. Diese Informationen flossen direkt in die Planung der Workshops ein. Auf diese Weise sollten die Veranstaltungen so dicht wie möglich an den beteiligten Projekten ausgerichtet werden.

Ergebnis des Projekts ist ein webbasiertes eLearning-Modul, mit dessen Hilfe Lehrende sich selbständig didaktische Kompetenzen für den Einsatz von eLearning in der universitären Lehre aneignen können.