Berühmte Auseinandersetzungen oder entgegengesetzte theoretische Positionen lassen sich hervorragend als Streitgespräche arrangieren.
Die Bedeutung von Theorien lässt sich weniger durch Selbstdarstellungen
und Sekundärliteratur als vielmehr durch die Konfrontation mit
gegenteiligen Hypothesen oder konkurrierenden Theorien verstehen.
Besonders glückliche Unstände der Geschichte der Wissenschaft lassen
derartige Konkurrenzen oder gar Paradigmenwechsel gelegentlich in
direkter Konfrontation sichtbar werden.
Berühmte Auseinandersetzungen oder entgegengesetzte theoretische Positionen lassen sich
hervorragend als Streitgespräche arrangieren. So eignet sich
beispielsweise die verzwickte Auseinandersetzung zweier Größen der
kognitiven Psychologie Jerome S. Bruner (1961) versus David P. Ausubel
(1968) um das Entdeckende Lernen, dokumentiert in dem Band von Neber
(1973), hervorragend zur Diskussion grundlegender Fragen des
Kognitivismus und Konstruktivismus. Ein weiterer glücklicher Umstand
hat zu einer ausführlichen Dokumentation des Streits zwischen den
Instruktionalisten und Konstruktivisten geführt, der in der Zeitschrift
Educational Technology 31 (1991) ausgetragen wurde (s. Schulmeister
1997, S. 166-173).
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| David Merrill Professor of Instructional Technology, Utah State University |
William Winn University of Washington Seattle, Director Learning Lab and Human Interface Technology Lab |
| “We do not subscribe to the tabula rasa straw man of extreme constructivism” |
“Instructional designers assume there is an objective reality that can be described and taught” |