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Nachhaltigkeitsdimensionen

Es lassen sich Dimensionen der Nachhaltigkeit unterscheiden, in denen verschiedene Personengruppen unterschiedlichen Einfluss nehmen können.

Seufert und Euler haben fünf Dimensionen identifiziert die grundlegende für den Erfolg oder Nichterfolg von der nachhaltigen Implementierung von eLearning sein sollen (vgl. im folgenden Seufert & Euler, 2004, S. 3ff):


In diesen Dimensionen handeln verschiedene Personengruppen, deren Entscheidungen und Tätigkeiten darüber entschieden, ob eLearning nachhaltig sein wird oder nicht.

Wenn wir von der Projektebene ausgehen, so lassen sich als Personengruppen zunächst die Projektmitarbeiter und der Projektleiter identifizieren, auf der Ebene der Fachbereiche Professoren, die verantwortlich sind für die inhaltliche Ausgestaltung der Lehre. Ferner gibt es die Hochschulleitung und die Mitarbeiter in den Kompetenzzentren, die nicht in Projekten arbeiten, sondern als Dienstleister für die Aus- und Weiterbildung der Lehrenden sorgen sollen sowie für die technische Bereitstellung der Infrastruktur verantwortlich sind (Kompetenzzentren wie bspw. Rechenzentrum, Medienzentren etc.).

Personengruppen aus der Politik von Bund und Ländern sollen hier nicht betrachtet werden, wobei klar zu sein scheint, dass deren „langer Atem“ und entsprechende Entschlossenheit sehr entscheidend sein wird, da die Implementierung von eLearning an den Hochschulen ein langwieriger Prozess sein wird, der nicht durch die Hochschulen alleine bewältigt werden kann. Eine Unterstützung durch entsprechende politische Stellen und finanzielle Zuwendungen sind deshalb notwendig.


Literatur:

Seufert, S., Euler, D. Nachhaltigkeit von eLearning-Innovationen.SCIL-Arbeitsbericht 1, June 2003. SCIL, University of St.Gallen.
Analyse von Expertenmeinungen zur Zukunft des eLearning mit einigen Best-practice-Beispielen.