USuS-Forschungsergebnisse treffen auf lebhaftes Interesse bei der Internationalen POD-Konferenz in St. Louis (MO).

16. November 2010 von Margret Bülow-Schramm

Die Präsentation der USuS-Ergebnisse auf der 35. Konferenz des Professional and Organizational Development (POD) Network in Higher Education am 5.11.2010 löste heiße Debatten aus. Der enge Zusammenhang zwischen dem Ausmaß und der Art der Kompetenzen, die im Studium erworben werden, mit der Wahrnehmung des Lehrstils überraschte selbst eingefleischte HochschuldidaktikerInnen. Dass Hochschulen für angewandte Wissenschaften die Nase vorn haben bei dem Erwerb klassischer professioneller Kompetenzen war ein weiterer Befund, der ebenso wie die Bedeutungslosigkeit des Besitzes an kulturellem und ökonomischem Kapital für den Kompetenzerwerb zum Überdenken der bisherigen Sicht auf die Funktionsweise der Hochschulen unter Bolognabedingungen anregt. Der Stellenwert berufsbezogener Tätigkeiten mit Bezug zum Studienfach konnte ebenfalls empirisch nachgewiesen werden: Solche Tätigkeiten befähigen zu einem Studienverlauf, der dem vorgesehenen Modulablauf entspricht.Das POD-Poster mit den erwähnten Daten und der ergänzende abstract können im ZHW-Almanach eingesehen werden.

Margret Bülow-Schramm, Projektleiterin USuS

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konzeption und realisation klaus nuyken