Archiv der Kategorie ‘Kommentar‘

Tag der TutorInnen und Verleihung des Tutorienpreises am 9. Mai 2014

Dienstag, den 6. Mai 2014 von Thomas Feldhaus

Was brauchen wir für erfolgreiche Tutorien an der Universität Hamburg? Um diese Frage geht es beim Tag der TutorInnen, zu dem das Hamburger Tutorienprogramm des ZHW alle Studierenden, Lehrenden und MitarbeiterInnen der Universität Hamburg herzlich einlädt!

In Workshops werden gemeinsam Ideen und Handlungskonzepte für eine erfolgreiche Tutorienarbeit entwickelt, zudem präsentieren sich verschiedene Projekte der UHH mit interessanten Angeboten rund ums Tutorium. Höhepunkt der Veranstaltung ist die erstmalige Verleihung des Hamburger Tutorienpreises durch Vizepräsident Prof. Dr. Holger Fischer.

Tag der TutorInnen Titelblatt2

Der Tutorienpreis der Universität Hamburg ist eine jährlich vergebene Auszeichnung für herausragende Leistungen von studentischen TutorInnen. Prämiert werden drei besonders engagierte TutorInnen des vergangenen Kalenderjahres. Insgesamt erhielten wir in diesem Jahr über 70 Einreichungen von Studierenden, die ihre TutorInnen vorgeschlagen haben. Mit dem Tutorienpreis möchten wir dazu beitragen, das hohe Engagement von TutorInnen zusätzlich anzuerkennen und ein größeres Bewusstsein für die Qualitätskriterien von Tutorien zu schaffen.

  •  Wann? Freitag, 09.05.2014, 10-14 Uhr
  • Wo? Westflügel des Hauptgebäudes der Universität Hamburg (ESA West), Raum 221
  • Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veröffentlichung der Gewinner und Nominierten sowie eine Auswertung des Tages erfolgen in Kürze.

Falsches Signal

Mittwoch, den 25. Mai 2011 von zhw

Die vom Senat angekündigten massiven Kürzungen im ohnehin schon zu geringen Etat der Universität sind das falsche Signal sowohl für die Studierenden und MitarbeiterInnen als auch für die Außendarstellung der Universität und der Stadt Hamburg.

Diese Einsparungen hätten in vielerlei Hinsicht sehr negative Folgen. Ein Beispiel: Befristete Stellen werden über Jahre nicht nachbesetzt werden können. Das trifft zu einem Großteil das technische und Verwaltungspersonal sowie die wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, die u.a. durch das Hochschulrahmengesetz i.d.R. befristete Stellen innehaben. Die Anzahl der Qualifizierungsstellen wird deutlich reduziert werden, da diese künftig wohl nur noch über Drittmittel finanziert werden. Auch so genannte “ProjektmitarbeiterInnen”, die die Qualität der Lehre verbessern helfen (z.B. eLearning, Hochschuldidaktik, Evaluation), werden gehen müssen. Die Unterstützung von Hochschullehrenden in Verwaltung, Lehre und Forschung fällt damit weg, die jetzt schon (zu) hohe Anzahl der zu betreuenden Studierenden pro Lehrende/n (Betreuungsschlüssel) wird schon durch diese Maßnahmen weiter anwachsen. Zeit für notwendige hochschuldidaktische Weiterqualifizierungen oder für eine zeitgemäße Entwicklung von Lehrveranstaltungen, Modulen und Studiengängen wird es dann nicht mehr geben. Verschärft wird diese Tendenz durch die Erhöhung der Studierendenzahlen in Folge des doppelten Abiturjahrgangs und des Wegfalls der Wehrpflicht. Die Universität wird diese Herausforderungen nicht (unbeschadet) bewältigen können.
Mit diesen Kürzungen setzt man einen Teufelskreis ingang: Die Qualität der Lehre und der Forschung sinkt ebenso wie die Zufriedenheit der Studierenden und MitarbeiterInnen. Notwendige Innovationen (auch auf fakultärer und universitärer Ebene) können aufgrund nicht vorhandener Personalressourcen nicht umgesetzt werden. Professionelles Wissen geht verloren, das in einigen Jahren mit erhöhtem finanziellen Ressourceneinsatz wieder aufzubauen sein wird. Das Resultat dieser Kürzungen wird eine drittklassige Universität sein, die weder für (hochkarätige) WissenschaftlerInnen noch für (exzellente) Studierende interessant sein wird.
Gemessen an den Zielen und Selbstdarstellungen der Stadt Hamburg (z.B. “Metropole des Wissens”, “Exzellenz und Vielfalt in Bildung, Wissenschaft und Forschung ist ein entscheidender Standortvorteil”) fällt es schwer zu verstehen, dass überhaupt über eine Kürzung des Etats nachgedacht wird. Es zeigt, dass die Priorisierungen augenscheinlich abhängig sind von den (nicht) zu erwartenden bzw. nicht erwarteten Widerständen der Betroffenen. Das gilt für die Senatorin ebenso wie für den Senat, denn: Warum sonst werden die Kürzungen an der Universität als “alternativlos” dargestellt?
Die Wertschätzung, die man der Lehre entgegenbringt, schlägt sich nicht zuletzt in der Qualität nieder. Daher ist das ZHW, welches sich für die fachübergreifende Lehr- und Qualitätsentwicklung (u.a. mit dem „Master of Higher Education” für NachwuchswissenschaftlerInnen) einsetzt, über die aktuellen Entwicklungen alarmiert und möchte mit dafür Sorge tragen, dass die bestehenden Personalressourcen in der Lehre zumindest erhalten bleiben und wenn möglich weiter ausgebaut werden.
Wir sprechen uns aus diesen Gründen vehement für eine Rücknahme der Kürzungen aus und fordern ausreichende, bedarfsdeckende Mittel und eine klare, langfristige Übereinkunft zwischen Senat und Universität, die sich an der maßgeblich vom Präsidenten entwickelten Strategie zum Aufbau einer nachhaltigen Universität orientiert, sodass auch die Lehrqualität an der Universität positiv geprägt werden kann.

Fremde Federn in der Faschingszeit?

Dienstag, den 16. Februar 2010 von zhw

Das Team des ZHW ist hoch erfreut über so viel Aufmerksamkeit, über die kleine Analyse des ZHW-Weblogs von Christian Spannagel und den sicher gewachsenen Kreis der AbonnentInnenen. Nur leider verfehlt die Analyse den Adressaten.

Trotz Faschingszeit möchten wir uns nicht mit “fremden Federn” schmücken, denn:Das ZHW-Weblog ist nicht Rolf Schulmeisters Blog und ist es auch nie gewesen. Spannagel liegt richtig mit der Feststellung, dass das ZHW-Weblog ein Gruppenblog ist. Beiträge des ZHW-Teams werden mit dem Einverständnis der drei aktiven wissenschaftlichen Mitglieder des ZHW ins Netz gestellt und sind häufig auch von diesen verfasst.

Genauso richtig ist, dass es auch ein Einzelblog ist. Alle dem ZHW verbundenen Personen (Projektleitungen und -mitarbeiterInnen) können hier unter ihrem Namen persönliche Beiträge veröffentlichen. Das hat Rolf Schulmeister ebenso wie andere KollegInnen dankenswerter Weise ja bereits getan.

Und schließlich ist bedauerlicherweise auch richtig, dass das ZHW wenig bloggt, was schlicht und ergreifend daran liegt, dass bei uns zurzeit nur drei von fünf wissenschaftlichen Stellen besetzt sind (Vertretungsprofessur, WiMi, LfbA). Wir lehren und forschen und bloggen nicht genug darüber. Unter diesen schwierigen Voraussetzungen freuen wir uns darüber, dass das Blog noch lebt.

Bei der damaligen Neukonzeption der ZHW-Homepage war es unsere Idee, ein integratives kooperatives Blog-Konzept zu entwickeln, das hochschuldidaktische Forschung, Lehre im Masterstudiengang mit einem Schwerpunkt in Neuen Medien und Web-2.0-Tools auf der ZHW-Homepage verbindet und unsere Ideen und Ansätze in die Diskussion einbringt. Wir sind zuversichtlich, dass wir dieses integrative kooperative Konzept bei einer zukünftigen personellen Vollausstattung “federführend” mit mehr Leben füllen können.

Dr. Marianne Merkt (Vertretungsprofessur), Ivo van den Berk, M.A., Dipl.-Päd. Angela Sommer.

Prof. Dr. Rolf Schulmeister ist in den wohlverdienten Ruhestand gegangen

Dienstag, den 11. November 2008 von admin

Rolf Schulmeister wurde vor fast 40 Jahren vom Präsidium der Universität Hamburg mit der Gründung des IZHD Hamburg beauftragt und gehört damit zur 1. Generation der Hochschuldidaktikerinnen und Hochschuldidaktiker seit Einführung der Massenuniversitäten in Deutschland. Als Wissenschaftler, Hochschullehrer, Hochschulpolitiker und Berater ist er über Deutschland hinaus bekannt und gefragt.    Am 01. Oktober ist Rolf Schulmeister in den wohlverdienten Ruhestand gegangen, was nicht heißt, dass er seine Aktivitäten ganz einstellt. Er leitet auch weiterhin das BMBF-Projekt ZeitLast und steht (das hoffen wir sehr, Rolf) als Berater und  auch für die Hochschulpolitik und Wissenschaft weiterhin zur Verfügung.  Das ZHW-Team bedankt sich bei Dir, Rolf, für Deine jahrzehntelange, engagierte Arbeit und wünscht Dir bei allem weiteren Engagement die wohlverdiente Muße für den nächsten Lebensabschnitt.

Startschuss für den ZHW-Weblog: Herzlich willkommen!

Montag, den 21. April 2008 von admin

Das Team des Zentrums für Hochschul- und Weiterbildung (ZHW) der Universität Hamburg hat sich entschieden im Zuge der Neugestaltung der Homepage auch ein Weblog einzurichten.
Hier wollen wir in erster Linie Überlegungen, Erkenntnisse und interessante Neuigkeiten zur Hochschuldidaktik, -entwicklung und -forschung, zum eLearning sowie über unsere aktuellen (Forschungs-)Projekte und Aktivitäten im Bereich Hochschul- und Weiterbildung im Kontext der Arbeit am ZHW berichten und damit auch (virtuell) zum fachlichen Diskurs beitragen.
Dieses Weblog wird ab jetzt von einer Reihe von Autor(innen) geführt werden. Die unterschiedlichen Perspektiven und Interessen der Mitglieder des ZHW, die sich in den namentlich gekennzeichneten Beiträgen widerspiegeln werden, sollen einen Eindruck vermitteln, woran wir im ZHW gerade arbeiten oder planen und welche Themen uns beschäftigen.
Wir hoffen, dass die eine oder andere Nachricht auch – ganz im Sinne der Web 2.0-Idee – zur Online-Diskussion anregen wird und wir mit Ihnen ins virtuelle Gespräch kommen.
Prof. Dr. Rolf Schulmeister, Prof. Dr. Margret Bülow-Schramm, Ivo van den Berk, Dr. Kerstin Mayrberger, Dr. Marianne Merkt & Angela Sommer


konzeption und realisation klaus nuyken