Im Rahmen des Studienqualitätsmonitors 2010 wurden ca. 42.000 Studierende von über 100 Universitäten zu ihrer Zufriedenheit mit ihrem Studium befragt. Im Vergleich zur letzten Befragung hat die Zufriedenheit insgesamt zugenommen: 57% aller Befragten gaben an, sehr oder eher zufrieden zu sein, was im Vorjahr nur auf 53% der Befragten zutraf. An den Universitäten studieren der Studie zufolge 70% alles in allem gerne an ihrer Hochschule, bei den Fachhochschulen sind es sogar 73%. Generell schneiden die Fachhochschulen besser ab, auch wenn es um die Zufriedenheit in diversen Teilbereichen geht. Für beide Hochschulformen zugenommen hat zum Beispiel die Zufriedenheit mit der Betreuung und der räumlichen Ausstattung.
Schwierigkeiten bereiten indessen überfüllte Lehrveranstaltungen. Dies ist besonders an großen Hochschulen ein Problem. Viele Studierende fühlen sich außerdem durch die Stoffmengen überfordert. Hier zeigen sich wieder deutliche Unterschiede zwischen den Fachbereichen: In der Medizin und den Rechtswissenschaften wird dies von mehr als 70% der Befragten genannt, während der Durchschnitt bei 56% an Universitäten und 50% an Fachhochschulen liegt.
Wer es noch genauer wissen möchte, findet hier die ganze Studie.
Melanie Andresen (ZHW)