Eine Studie der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) in Berlin zeigt, wie wichtig Weiterbildungen heute für die Motivation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind. Hierzu wurden unter anderem 1.002 Erwerbstätige im Alter zwischen 25 und 65 Jahren befragt.
Insbesondere die 25- bis 35-jährigen legen demnach viel Wert auf Weiterbildung. 43% dieser Altersgruppe sind Weiterbildungsmöglichkeiten am Arbeitsplatz sehr wichtig und sogar 60% geben an, dass sie dies bei der Wahl eines Arbeitgebers als ausschlaggebend betrachten. Unternehmen müssen sich in dieser Hinsicht also zunehmend engagieren, um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu binden und neue für sich zu gewinnen.
Unter den 56- bis 65-jährigen finden nur noch 17% sehr wichtig, dass sie im Unternehmen Aufstiegs- und Entwicklungschancen haben. Die Autoren der Studie führen das darauf zurück, dass die meisten Weiterbildungen eine jüngere Zielgruppe im Blick haben und Ältere deshalb nicht auf ihre Kosten kommen oder sich gar nicht erst angesprochen fühlen. Da die Arbeitnehmer/innen in Deutschland insgesamt immer älter werden, müssten sich die Firmen von der Idee lösen, Fortbildungen für über 50-jährige seien eine vergebliche Investition.
Die ganze Studie sowie Tipps zur Selbst- und Mitarbeitermotivation finden Sie auf der Seite der Deutschen Universität für Weiterbildung (Berlin).
Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zeigt indes, dass die Zahl der Weiterbildungen tatsächlich zunimmt. Im Jahr 2010 haben demzufolge 83,2% aller befragten Unternehmen Weiterbildungen durchgeführt und deutlich mehr investiert als noch in den Vorjahren. Allerdings zeichnet sich hier auch ein anderer Trend ab: Zu immer größeren Teilen finden Fortbildungen in der Freizeit der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen statt. Rund ein Drittel der Fortbildungen lagen im Erhebungsjahr in der Freizeit, während es 2007 nur ein Fünftel war. Die ganze Studie finden Sie hier.
Wenn Sie die Weiterbildung an der Universität Hamburg fördern möchten, dann empfehlen Sie Ihren Kollegen und Kolleginnen doch die Angebote des Zentrums für Hochschul- und Weiterbildung, des Career Centers und des Zentralen eLearning-Büros.
Melanie Andresen (ZHW)
