Alternative Präsentationstools

Die Ausarbeitung einer Präsentation steht an –  und in den meisten Fällen wird für die Darstellung dann auf das Präsentationsprogramm PowerPoint zurückgegriffen. Seit einiger Zeit jedoch gibt es die Software Prezi als Alternative, bei der im Gegensatz zu PowerPoint nicht von einer Folie zur nächsten gewechselt wird, sondern die Präsentationsobjekte alle auf einer einzigen Fläche platziert werden. Auch bei diesem Programm können Hintergrundfarbe, Schriftart und Gliederungsmerkmale beliebig verwendet werden. Erstellt wird die Präsentation online über die Seite prezi.com. Hier ist es auch möglich, die bereits erstellten Präsentationen zu verwalten.

Über das Prezi-Menü, das als Drehscheibe mit verschiedenen Funktionen angelegt ist, können die Nutzenden auf einer potentiell endlosen virtuellen Seite Rahmen einfügen, in die Texte, Bilder oder Videos eingebunden werden können. Die erstellten Rahmen können beliebig auf der Präsentationsoberfläche verschoben, vergrößert und verkleinert werden. Die angefertigten Elemente werden am Ende durch einen individuellen Pfad verbunden, mit dem der chronologische Ablauf der Präsentation bestimmt wird. Durch den Pfad ist es möglich, Zooms auf bestimmte Inhalte vorzunehmen oder eingefügte Abbildungen zu fokussieren. Navigiert werden kann die erstellte Version mit der Maus, den Pfeiltasten, einem Presenter oder manuell.

Das Abspielen der Prezi-Präsentation ist zu jeder Zeit online oder nach Export in das eigenständige Programm Portable Prezi auch offline auf Mac und Windows möglich, bearbeitet werden kann die Präsentation bei der kostenlosen Version jedoch nur online. Das Programm existiert sowohl in kostenloser Form als auch zum käuflichen Erwerb.

Viele Hilfreiche Tipps und Tricks rund um Prezi gibt es auch auf prezi.com.

Katharina Kuckuck (ZHW)

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Unsere Seminare im Mai und Juni

Auch im April und Mai 2013 bieten wir wieder viele spannende Seminare für Lehrende der UHH an. Es sind noch einige Restplätze für Sie frei!

Mai 2013

Juni  2013

Das aktuelle, komplette BASIS-Seminarprogramm als PDF finden Sie hier:

Programmheft SoSe 2013

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte am besten unser Anmeldeformular oder schicken uns eine formlose E-Mail an basis.zhw@uni-hamburg.de. Um die Anmeldung bearbeiten zu können, benötigen wir Ihren Namen, Fachbereich, Ihre E-Mailadresse, eine Telefonnummer, unter der wir Sie notfalls kurzfristig erreichen können, sowie die Kursnummer des gewünschten Kurses. Teilnehmen können Lehrende der Universität Hamburg. Die Teilnahme ist, abgesehen von einem Materialkostenbeitrag, kostenlos.

Katharina Kuckuck (ZHW)

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Lehren statt belehren

Rolf Arnold gibt den Leserinnen und Lesern seines Buches “Wie man lehrt, ohne zu belehren” 29 Regeln an die Hand, deren Beachtung zu einer “klugen Lehre” führen soll. Er geht dabei davon aus, dass erfolgreiches Lernen  immer vom Lernenden ausgehen muss. Das bedeutet für Lehrende, dass sie ihre Lernenden nicht von außen belehren, sondern vielmehr Anleitung zum selbstbestimmten, von innen kommenden Lernen geben sollten.

Der Aufbau des Buches ist an den 29 Regeln orientiert, die jeweils am Anfang eines Kapitels ausformuliert werden. Die folgenden Erläuterungen von etwa vier bis sieben Seiten pro Regel werden durch zahlreiche Tabellen sowie Kommentare von Fortbildungsteilnehmenden des Autors ergänzt. Letztere lockern das Lesen angenehm auf und nehmen zum Beispiel möglichen Widerspruch der Lesenden auf. Ihre Funktion scheint  sich aber manchmal auch im Lob des Autors zu erschöpfen. Zur Erläuterung der Konzepte werden häufig Akronyme verwendet. So gibt es zu jedem Buchstaben eines übergeordneten Schlagwortes einen die Inhalte des Konzepts beschreibenden Begriff, der kurz erläutert wird. Dadurch werden die Inhalte gut memorierbar und es wird – wie der Autor in der Einleitung betont – ihre unvermeidliche Konstruiertheit bewusst gemacht. Da dieses Prinzip im Buch sehr häufig angewendet wird, stellt sich trotzdem manchmal die Frage, ob der Inhalt nicht zu sehr der gewünschten Form unterworfen wurde.

Durch die Regeln werden viele unterschiedliche Bereiche des Lehrens abgedeckt. Die Bandbreite reicht von Anregungen zur Selbstreflexion (Überprüfen Sie Ihre eigene Lerntheorie!) und konzeptuellen Hinweisen (Beziehen Sie Ihr Lehrhandeln auf Kompetenzprofile!) bis hin zu ganz konkreten Handlungsanweisungen (Nutzen Sie bevorzugt “offene Medien”, die Sie mit den Lernenden entwickeln!). Betont wird dabei immer wieder die Selbstverantwortung der Lernenden und die Lehrendenrolle, die eher als Beratungsfunktion verstanden wird.

“Wie man lehrt, ohne zu belehren” bietet also einen leicht lesbaren Überblick über die lernerzentrierte Lehre, der viele Denkanstöße bieten kann.

Wie man lehrt, ohne zu belehren
29 Regeln für eine kluge Lehre. Das LENA-Modell.
Rolf Arnold
Taschenbuch/190 Seiten
Carl-Auer Verlag
ISBN
978-3-89670-838-0
Preis: 17,95 €

Melanie Andresen (ZHW)

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Unsere Seminare im April und Mai

Auch im April und Mai 2013 bieten wir wieder viele spannende Seminare für Lehrende der UHH an. Es sind noch einige Restplätze für Sie frei!

April 2013

Mai 2013

Das aktuelle, komplette BASIS-Seminarprogramm als PDF finden Sie hier:

Programmheft SoSe 2013

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte am besten unser Anmeldeformular oder schicken uns eine formlose E-Mail an basis.zhw@uni-hamburg.de. Um die Anmeldung bearbeiten zu können, benötigen wir Ihren Namen, Fachbereich, Ihre E-Mailadresse, eine Telefonnummer, unter der wir Sie notfalls kurzfristig erreichen können, sowie die Kursnummer des gewünschten Kurses. Teilnehmen können Lehrende der Universität Hamburg. Die Teilnahme ist, abgesehen von einem Materialkostenbeitrag, kostenlos.

Melanie Andresen (ZHW)

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Taxonomie von Unterrichtsmethoden – Ein Plädoyer für didaktische Vielfalt

Das Buch, welches hier vorgestellt werden soll, trägt den oben genannten Titel und behandelt, allgemein betrachtet, die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten von Unterrichtssituationen. Der Autor, Peter Baumgartner, gibt durch seine eigenen Erfahrungen in der Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen/Lehrern und als Professor an der Donau-Universität Krems einen umfassenden und vielseitigen „Insider“-Einblick.

Baumgartner nahm sich vor – motiviert durch eigene unbefriedigende Erfahrungen mit ähnlichen Werken – ein Buch zu schreiben, in welchem die didaktische Taxonomie Theorie und Praxis verbindet und dieser Verbindung eine klare, logische und nachvollziehbare Struktur zugrunde liegt.

Die theoretische Grundlage kommt hierbei nicht zu kurz: 20 Unterrichtsmodelle und damit zusammenhängend 130 Unterrichtsmethoden werden dargestellt. Durch praktische Tipps und einige Beispiele wird dem/der Leser/in ermöglicht, das eigene Verhalten zu untersuchen und zu reflektieren. Die geschriebenen Inhalte werden hierbei durch viele Tabellen und Abbildungen unterstützt.

Baumgartners Veröffentlichung ist vielseitig einsetzbar und richtet sich sowohl an unerfahrene als auch erfahrene Lehrende. Hierbei soll für unerfahrene Lehrende Unterstützung durch das Buch gewährleistet werden, erfahrenen Lehrenden soll das Buch zur Förderung der eigenen Kompetenzen dienen und Anregungen ermöglichen.

Durch das Glossar und das strukturierte, übersichtliche Inhaltsverzeichnis ist das Buch als Nachschlagewerk und Leitfaden geeignet; die drei übergeordneten Themenblöcke „Orientierung und Integration“, „Transfer und Innovation“ und „Exploration“ ermöglichen einen sofortigen Überblick, an welcher Stelle z. B. eigene Fragen wahrscheinlich beantwortet werden.

Taxonomie von Unterrichtsmethoden – Ein Plädoyer für didaktische Vielfalt
Peter Baumgartner
Hardcover, 376 Seiten
2011, Waxmann Verlag, Münster/New York/München/Berlin
ISBN: 978-3-8309-2546-0
Preis: 44,90 €

Viktoria Dapper (ZHW)

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Alternative Bildungswege

Immer mehr SchülerInnen eines Jahrganges erwerben über das Abitur die Zugangsberechtigung zum Studium an einer Hochschule. Doch trotz dieser Rekordzahlen entscheiden sich inzwischen nur noch zwei Drittel aller AbiturientInnen für die Aufnahme eines Studiums. Laut eines Berichts der Hans-Böckler-Stiftung seien in Nordrhein-Westfalen nur noch 60 Prozent der MaturantInnen fest entschlossen nach den bestandenen Prüfungen die Ausbildung an einer Hochschule fortzusetzen. Das Wissenschaftszentrum in Berlin sieht die Gründe hierfür im wirtschaftlichen Umfeld der Heranwachsenden. Danach läge die Anzahl an Studierenden in Regionen mit niedriger Beschäftigungsquote höher als in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit.

Dem sinkenden Trend der Studierneigung von AbiturientInnen entgegen, steht die Zunahme der HochschulschülerInnen, die über den zweiten und dritten Bildungsweg an die Universitäten kommen. Die Zahlen haben sich nach Angaben der Böckler-Stiftung seit dem Jahr 2000 nahezu verdoppelt und lagen 2010 bei 5,7%. Somit wird der Weg an die Universitäten über die Begabtenprüfung, eine vorherige Berufsausbildung oder das Abitur an Abendgymnasien zunehmend populärer.

Katharina Kuckuck (ZHW)

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Unsere Seminare im März und April

Auch im März und April 2013 bieten wir wieder viele spannende Seminare und Workshops für Lehrende der UHH an. Es sind noch einige Restplätze für Sie frei!

März 2013

April 2013

Das aktuelle, komplette BASIS-Seminarprogramm als PDF finden Sie hier:

Programmheft WiSe 2012/13

Programmheft SoSe 2013

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte am besten unser Anmeldeformular oder schicken uns eine formlose E-Mail an basis.zhw@uni-hamburg.de. Um die Anmeldung bearbeiten zu können, benötigen wir Ihren Namen, Fachbereich, Ihre E-Mailadresse, eine Telefonnummer, unter der wir Sie notfalls kurzfristig erreichen können, sowie die Kursnummer des gewünschten Kurses. Teilnehmen können Lehrende der Universität Hamburg. Die Teilnahme ist, abgesehen von einem Materialkostenbeitrag, kostenlos.

Kilian Erlen (ZHW)

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Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens – Eine praktische Anleitung

Das Buch mit oben genanntem Titel ist in der Reihe “Schlüsselkompetenzen – Kernkompetenzen” der UTB erschienen. Es ist die 16., überarbeitete Auflage des Klassikers, herausgegeben von Norbert Franck und Joachim Stary, und behandelt alle Grundfragen des Studiums, die das wissenschaftliche Arbeiten betreffen. Wie schon der Untertitel sagt, ist das Buch eine praktische Schritt-für-Schritt-Anleitung: Die Hauptthemen sind der Umgang mit Literatur, der Prozess des Schreibens einer wissenschaftlichen Arbeit, Referate halten und Diskussionen moderieren. Die Autoren wenden sich an die Studierenden und beschäftigen sich gezielt mit dem Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens und geben Hilfestellung bei möglichen Problemen. Dazu versuchen Sie den Adressaten und Adressatinnen Spaß am wissenschaftlichen Arbeiten zu vermitteln und die Angst davor zu nehmen. Das Buch gibt wertvolle Tipps z. B. zur Literaturrecherche im Internet, vergleicht Literaturverwaltungssoftware und ist mit vielen anschaulichen Beispielen aus dem Hochschulalltag gespickt. Die einzelnen Kapitel sind von unterschiedlichen Autoren geschrieben, wodurch die Sichtweise nicht einseitig wird. Es werden damit eher verschiedene Möglichkeiten des wissenschaftlichen Arbeitens präsentiert, als ein genaues Prozedere vorzuschreiben. Das Inhaltsverzeichnis ist sehr übersichtlich strukturiert, sodass auch gezielt nachgeschlagen werden kann. Insgesamt ist das Werk eine wichtige Buchempfehlung für Studierende.

Mit einem persönlichen Brief als Einleitung macht der Herausgeber klar, dass die Zeit des Studiums nicht nur dazu da ist, Fachwissen auszubilden, sondern es genauso auch um Persönlichkeitsbildung und vor allem um die Ausbildung einer Urteilsfähigkeit geht.

Wissenschaftliches Arbeiten ist eine erlernbare Fähigkeit! Im Kapitel “Referate halten” lässt der Herausgeber eine leise Kritik an dem überwiegenden Fehlen der gezielten Ausbildung dieser Fähigkeit an Hochschulen durchklingen: “Hochschulen sind seltsame Institutionen. (…) Es werden Fähigkeiten vorausgesetzt, die systematisch vermittelt und geübt werden müssen. Doch niemand kümmert sich darum – die wenigen Ausnahmen bestätigen die Regel.”

Das Buch ist nicht nur ein wichtiges Einführungs- und Nachschlagewerk für Studierende, sondern kann auch von Lehrenden genutzt werden, welche Ihre Studierenden mit einer Buchempfehlung beim Erlernen der Fähigkeit des wissenschaftlichen Arbeitens unterstützen wollen. Denn die Autoren machen nicht nur die Probleme deutlich, sondern geben auch konkrete Übungsbeispiele, wie man z. B. Schreibblockaden überwinden kann.

Die Technik wissenschaftlichen Arbeitens
Norbert Franck, Joachim Stary (Hrsg.)
Taschenbuch/307 Seiten
2011, Verlag Ferdinand Schöningh GmbH & Co. KG, Paderborn
ISBN 978-3-506-97027-5
Preis: 18,90 Euro

Das Buch ist in verschiedenen Bibliotheken in Hamburg erhältlich.
Staat- und Universitätsbibliothek – Lehrbuchsammlung
Signatur: F Wiss 61/4

Katharina Irion (ZHW)

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Unsere Seminare im Februar und März

Auch im Februar und März 2013 bieten wir wieder viele spannende Seminare und Workshops für Lehrende der UHH an. Es sind noch einige Restplätze für Sie frei!

Februar 2013

März 2013

Das aktuelle, komplette BASIS-Seminarprogramm als PDF finden Sie hier:
Programmheft WiSe 2012/13

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte am besten unser Anmeldeformular oder schicken uns eine formlose E-Mail an basis.zhw@uni-hamburg.de. Um die Anmeldung bearbeiten zu können, benötigen wir Ihren Namen, Fachbereich, Ihre E-Mailadresse, eine Telefonnummer, unter der wir Sie notfalls kurzfristig erreichen können, sowie die Kursnummer des gewünschten Kurses. Teilnehmen können Lehrende der Universität Hamburg. Die Teilnahme ist, abgesehen von einem Materialkostenbeitrag, kostenlos.

Kilian Erlen (ZHW)

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"Constructive Alignment" Theory von Prof. Biggs

Wenn es um die Gestaltung der Lehre und der dazugehörigen Rahmenbedingungen geht, wird in der Hochschuldidaktik oft auf Biggs “Constructive Alignment” Bezug genommen. Was sich hinter dieser Theorie verbirgt, wird im folgenden preisgekrönten Kurzfilm (3 Teile) dargestellt:



Einen kurzen, von Biggs selbst verfassten Text mit dem Titel “Aligning teaching for constructive learning” können Sie hier herunterladen.

Gunda Mohr (ZHW)

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