Immer mehr Studierende

Im Bereich von 1990 bis 2010 zeigt die Statistik, dass in Deutschland immer mehr Studierende ihr Studium angefangen haben. Insgesamt ist die Zahl der Studierenden in Deutschland von 1.972.608 Personen im Wintersemester 1990 auf 2.217.604 im Jahre 2010 gestiegen.

Statistisches Bundesamt

Böckler Impuls Ausgabe 15/2011

Niels Torben Lorenz (ZHW)

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Rezension Das LEHRbuch: Trainerwissen auf den Punkt gebracht

“Das LEHRbuch” ist für Lehranfänger/innen und praxiserfahrene Trainerinnen und Trainer gleichermaßen geeignet, da fortlaufend viele hilfreiche Praxistipps präsentiert werden. Der Autor Jörg A. Wendorff hat selbst langjährige Erfahrung als Trainer mit den Seminarschwerpunkten Moderation, Präsentation und Train-the-Trainer. Konkrete Handlungsempfehlungen zur zielgerichteten Planung, strukturierten Durchführung und Nachbereitung von Seminaren machen das Buch zu einem wertvollen Nachschlagewerk.

Gegliedert ist das LEHRbuch in fünf größere Kapitel. Diese setzen sich sowohl mit der Seminarleitung und den Teilnehmenden als auch mit der Planung, Durchführung und Nachbereitung auseinander. Für unerfahrene Lehrende ist besonders das erste Kapitel interessant, in dem der richtige Umgang mit Lampenfieber und Kritik, eine sinnvolle Kombination verschiedener Lehrstile und effektives Präsentieren erläutert werden. Darüber hinaus lässt sich viel über Motivationsförderung, Kommunikation mit Teilnehmenden und Gruppendynamik in Erfahrung bringen. Auch Regeln für ein effektives Feedback inklusive Feedbackmethoden und zwei Evaluations-Mustern werden den Lesenden als nützliches Handwerkszeug angeboten. Im Zusammenhang mit der zielgerichteten Planung erinnert Wendorff daran, welchen Stolperfallen durch eine gute Organisation entgangen werden kann und woran alles gedacht werden muss. Das Kapitel “Die Durchführung einer Veranstaltung” bietet unter anderem einen umfangreichen Methodenpool für verschiedene Phasen eines Seminars. Auch zum Thema Mediengestaltung und -einsatzmöglichkeiten werden praktische Hinweise sowie Vor- und Nachteile der gängigsten Medien erläutert.

Insgesamt ist das LEHRbuch sehr gut strukturiert. Die einzelnen Kapitel werden am Ende jeweils übersichtlich zusammengefasst und zu jedem Thema gibt es Reflexionsaufgaben zur Überprüfung des Lernfortschritts sowie Literaturempfehlungen zur Vertiefung. Der einfache und leicht verständliche Schreibstil des Autors bietet eine angenehme Abwechslung zur klassischen pädagogischen Fachliteratur.

Das LEHRbuch: Trainerwissen auf den Punkt gebracht
Jörg A. Wendorff
336 Seiten
Taschenbuch, eBook
1. Auflage 2009, managerSeminare
ISBN: 978-3-936075-89-2

49,90 Euro
Erhältlich in der Martha-Muchow-Bibliothek der Fakultät EPB:
Signatur: H 345

Friederike Heinecke (ZHW)

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Seminarprogramm SoSe12 erschienen!

Und schon ist es wieder soweit: Seit letzter Woche ist unser Programm für das Sommersemester fertiggestellt und auf unserer Homepage verfügbar. In unserer Seminarübersicht finden Sie alle Seminare mit Beschreibungen sowie die aktuellen Programmhefte zum Download als PDF-Datei.

Anmeldungen für das Sommersemester sind ab sofort möglich. Allerdings lohnt sich auch nach wie vor ein Blick auf das Programm des Wintersemesters, denn auch in der vorlesungsfreien Zeit hat BASISQualifikation viele Seminare im Angebot und es sind noch Restplätze frei. Sie können sich zu vielfältigen Themen wie zum Beispiel Texte in Seminaren einsetzen und Kritisches Denken fördern informieren oder bei Beispiele für gute Lehre erfahren, wie andere Lehrende unterschiedlicher Fakultäten mit den Herausforderungen des Lehrens umgegangen sind.

Unser Online-Anmeldeformular steht wie immer für Ihre Anmeldungen bereit.

Melanie Andresen (ZHW)

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LimeSurvey zur Wissensüberprüfung einsetzen

Lehrende fragen sich oft, ob die vermittelten Inhalte auch wirklich bei den Studierenden angekommen sind. Die dafür notwendige Transparenz lässt sich schnell, einfach und kostenlos mit Hilfe eines mit der Open-Source-Software LimeSurvey erstellten Online-Fragebogens schaffen. Dabei können Sie verschiedenste Frageformen nutzen: offen oder geschlossen, schlichte bis hin zu Multiple-Choice-Fragen, mit und ohne Anmerkungsfelder, u.s.w..

Nach der Anmeldung auf der Homepage besteht die Möglichkeit, sich ein Profil einzurichten. Dies ist aber weder für den Download des Programms noch dessen Nutzung notwendig. Sobald die Software heruntergeladen wurde, kann dann auch schon gestartet werden. Das Programm selbst ist klar und schlicht dargestellt und kann Schritt für Schritt durchlaufen werden. Die Grundfunktionen sind schnell und einfach zu erlernen und die Verwendung von einfachen Strukturen geht schon recht bald flüssig von der Hand. Zusatzinformationen wie Tutorien und Manuals sind sowohl in schriftlicher als auch medialer Form zu finden. Die Komplexität des Programms offenbart sich erst später, wenn man fortgeschrittene Tricks und Kniffe anwenden möchte. Dann lohnt sich ein Blick ins Benutzerhandbuch.

LimeSurvey bietet die Option, die Testpersonen durch Fragen in bestimmte Kategorien einzuordnen. Dabei wird ein Punktesystem genutzt, um die Neigungen des Nutzers zu bestimmten Themen, Aussagen und Perspektiven aufzuzeigen. Die Gesamtpunktzahl gibt abschließend an, zu welcher vordefinierten Gruppe die Testperson gehört bzw. mit welcher sie die meisten übereinstimmenden Aussagen gemeinsam hat. Einsetzen können Sie LimeSurvey beispielsweise auch, um den Lernstand in einem Kurs zu ermitteln oder ein anonymes Feedback zu erhalten.

An der Uni Hamburg wird bereits mit LimeSurvey gearbeitet. Über diesen Link gelangen Sie zum Ansprechpartner Dr. Iver Jackewitz.

Niels T. Lorenz (ZHW)

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Unsere Seminarangebote im Februar

Auch im Februar 2012 bieten wir wieder viele spannende Seminare und Workshops für Lehrende der UHH an. Es sind noch einige Plätze für Sie frei!

Das komplette BASIS-Seminarprogramm als PDF finden Sie hier:
BASIS-Programmheft 2011-12

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte am besten unser Anmeldeformular oder schicken uns eine formlose E-Mail an basis.zhw@uni-hamburg.de. Um die Anmeldung bearbeiten zu können, benötigen wir Ihren Namen, Fachbereich, Ihre E-Mailadresse, eine Telefonnummer, unter der wir Sie notfalls kurzfristig erreichen können, sowie die Kursnummer des gewünschten Kurses. Teilnehmen können Lehrende der Universität Hamburg. Die Teilnahme ist, abgesehen von einem Materialkostenbeitrag, kostenlos.

André Pabst (ZHW)

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Tabellen online verwalten mit EditGrid

Ein unkomplizierter Datenaustausch zwischen Studierenden und Lehrenden ist an der Universität immer wieder gefragt. Zum Beispiel müssen Materialien für Gruppenarbeiten, Präsentationen oder Hausarbeiten zur Verfügung gestellt und auch gemeinsam erarbeitet werden. Hier wird das Internet als Austauschmedium immer wichtiger und bietet auch immer vielfältigere Lösungsansätze. Einer davon ist das Programm EditGrid, das wir Ihnen hier vorstellen möchten.

Bei EditGrid handelt es sich um ein nützliches Internet-Tool zur Tabellenkalkulation. Der große Vorteil gegenüber gewöhnlichen Verarbeitungsprogrammen von Tabellen liegt in der Online-Synchronisierung des Dokuments, die einen Zugriff von jedem Ort aus ermöglicht. Die Datei wird nicht etwa lokal auf dem Rechner, sondern auf einem Server gespeichert.

Mit EditGrid können dadurch beispielsweise mehrere Team-Mitglieder und Kollegen auf die erstellten Tabellen zugreifen und daran arbeiten. Dabei sind Ort und Zeit nicht mehr von großer Bedeutung. Es macht keinen Unterschied, ob diejenigen, welche sich die Tabelle teilen, im gleichen Büro, Gebäude oder auf dem gleichen Kontinent sind. Solange beide einen Internetanschluss haben, können sie das Dokument bearbeiten. Sogar simultanes Arbeiten an der Tabelle ist möglich.

Weiterhin können die selbst erarbeiteten Tabellen auf der eigenen Homepage oder in dem eigenen Blog platziert und veröffentlicht werden. Dadurch erreicht man die Öffentlichkeit und damit auch seine Studenten direkt und ohne Umwege. Die Live-Daten-Nutzung ist dann besonders praktisch, wenn die Tabelle mit Variablen arbeitet, die ständigen Veränderungen unterworfen sind, z. B. Börsenkurse.

Bei all diesen Features ist EditGrid ein kostenloses Projekt sowohl für Privatpersonen als auch für Firmen und Organisationen. Die Anzahl der Tabellen ist nicht beschränkt, lediglich die Datengröße beim Upload ist für Privatpersonen auf 2 MB begrenzt.

EditGrid besticht durch seine einfache Handhabung und Mobilität. Die Bedienung geht leicht von der Hand, da keine neuen Eigenheiten gelernt werden müssen, sondern das bereits gelernte Wissen über Excel angewendet werden kann. Es wird weder eine gesonderte Software benötigt, noch ist man an bestimmte Systeme gebunden.

Auf diese Weise ist kooperatives Arbeiten in Echtzeit möglich, bei dem Ihr Gegenüber jederzeit über den aktuellen Stand der Dinge informiert ist und unmittelbar auf Vorschläge und Veränderungen reagieren kann.

Niels T. Lorenz (ZHW)

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Wir wünschen frohe Festtage!

Liebe Lehrende,

wir wünschen Ihnen allen, dass Sie eine behagliche Feier im Kreis Ihrer Lieben genießen können, auch mal zur Ruhe kommen und gut ins neue Jahr starten.

Möge das kommende Jahr viele schöne Momente bei der Lehre für Sie im Gepäck haben!

Herzliche Grüße
Ihr BASIS Team

P.S. Im Winter 2006 sah es in Hamburg-Stellingen wesentlich weißer aus…

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Unsere Seminarangebote im Januar

Auch im Januar 2012 bieten wir wieder viele spannende Seminare und Workshops für Lehrende der UHH an. Es sind noch einige Plätze für Sie frei!

Das komplette BASIS-Seminarprogramm als PDF finden Sie hier:
BASIS-Programmheft 2011-12

Zur Anmeldung nutzen Sie bitte am besten unser Anmeldeformular oder schicken uns eine formlose E-Mail an basis.zhw@uni-hamburg.de. Um die Anmeldung bearbeiten zu können, benötigen wir Ihren Namen, Fachbereich, Ihre E-Mailadresse, eine Telefonnummer, unter der wir Sie notfalls kurzfristig erreichen können, sowie die Kursnummer des gewünschten Kurses. Teilnehmen können Lehrende der Universität Hamburg. Die Teilnahme ist, abgesehen von einem Materialkostenbeitrag, kostenlos.

André Pabst (ZHW)

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Mindmaps wissenschaftlich nutzen

Die Verwendung von Mindmaps ist ein sehr hilfreiches Mittel zur Veranschaulichung zusammenhängender Lerninhalte. Vorteilhaft an einer Erstellung mithilfe einer Software gegenüber der handschriftlichen Anfertigung ist, dass eine Datei permanent verändert werden und einfacher an die Studierenden verteilt werden kann. Glücklicherweise ist deren Erstellung am Rechner auch kostenfrei möglich. Verschiedene Programme ermöglichen einfache bis komplexe Darstellungen, gute Erfahrungen habe ich z. B. mit XMind gemacht. Zu diesem Programm finden Sie hier veröffentlichte Mindmaps zur Ansicht.

Sie können damit beispielsweise Mindmaps für Ihre Lehrveranstaltung erstellen, die Sie Ihren Studierenden (z. B. eingebettet in eine Präsentation oder als Handout) zur Verfügung stellen. Diese erhalten somit auf einen Blick einen verständlichen und strukturierten Überblick über die Zusammenhänge Ihrer Themen. Doch auch die Erstellung von Mindmaps durch die Teilnehmer/innen kann inhaltlich ins Seminar oder Tutorium aufgenommen werden, z. B. in Kleingruppenarbeit. Unterschiedliche Anordnungen zwischen den einzelnen Gruppen könnten so diskutiert und Fehler aufgedeckt werden.

Speziell für Wissenschaftler/innen und Studierende wurde die Software SciPlore MindMapping entwickelt. Über die üblichen Features hinaus bietet dieses Programm u. a. die Möglichkeit, innerhalb der angelegten Datei sogenannte Reference Keys anzulegen, um damit auf die Herkunft Ihrer Ideen zu verweisen. Sie können auch Lesezeichen aus PDF-Dateien importieren, die dann als einzelne Knoten in Ihrem Mindmap angelegt werden. Durch das Aktivieren eines Monitoring Node zu einem bestimmten Ordner auf Ihrer Festplatte werden die dort neu abgelegten PDFs automatisch zu Ihrem Mindmap hinzugefügt. Außerdem können Sie – optional – Backups Ihrer Dateien auf den Servern von SciPlore erstellen lassen, so dass ein Datenverlust unmöglich wird und Sie jederorts online auf Ihre Mindmaps zugreifen können.

Die oben genannten Funktionen des Programms werden in der folgenden Videoanleitung zur Mindmap-Erstellung verdeutlicht.

André Pabst (ZHW)

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“Heiße Kartoffeln” in der Lehre

Hot Potatoes ist eine Programmsuite, welche die kostenlose Erstellung von webbasierten Übungen möglich macht. Dabei kann zwischen den unterschiedlichsten Übungsformaten gewählt werden, zum Beispiel Multiple Choice, Kreuzworträtseln, Lückentexten oder einer Kombination aus mehreren Varianten.

Der große Vorteil liegt hierbei in der einfachen Handhabung des Programms. Die erste Übung ist schnell geschafft, denn es gibt für die unterschiedlichsten Themen Tutorien. Angefangen bei den ersten Schritten im Programm, über Leitfäden zum Erstellen und Strukturieren von Fragebögen bis hin zu Themen für Fortgeschrittene wie dem Einspielen von MP3s oder dem Verändern des Programms zu einer persönlich zugeschnittenen Version.

Ein einfaches Design und klare Strukturen helfen beim Zurechtfinden. Dies trifft auch auf die erstellten Übungen zu, sodass diese ohne besondere Vorkenntnisse genutzt werden können.

Durch die verschiedenen Funktionen wie JCloze (Lückentexte), JMix (Schüttelsätze/-worte), JMatch (Zu-/Anordnungsaufgaben)  etc. ist es möglich, einen abwechslungsreichen Test zu erstellen, welcher unterschiedliche Formate bereithält. So lässt sich für jedes Thema die richtige Prüfungsart auswählen. Außerdem kann man den Aufbau, das Design und ähnliche Faktoren nach Wunsch verändern. Es lassen sich Tests in jeder Sprache mit lateinischen Buchstaben schreiben.

Ist der Fragebogen samt Antworten und Ergebnisvorlagen erstellt, kann dieser leicht mittels der F7-Taste als Zip-Datei gespeichert werden, praktischerweise inklusive der benutzten Bilder und Grafiken. Zum Veröffentlichen muss der Test nur noch auf eine Internetseite geladen werden und steht dann den Benutzern offen.

Generell ist Hot Potatoes für alle frei verfügbar, die das  Programm nutzen möchten, da es sich um sogenannte Freeware handelt. Für die Lehre bietet dieses Tool dadurch kostenlos vielfältige Möglichkeiten und kann den Studierenden zum Beispiel als unterhaltsame Möglichkeit zur Selbstüberprüfung zur Verfügung gestellt werden.

Hot Potatoes international

Hot Potatoes deutsch

Niels T. Lorenz (ZHW)

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